Energiestrategie 2020

Auch das Land Liechtenstein hat eine Energiestrategie ausgearbeitet. Es orientiert sich dabei an den europäischen Zielen, achtet allerdings streng darauf, nur das minimal Notwendige umzusetzen. Das kleine Ländchen sei viel zu klein, um alleine etwas bewirken zu können, wird erklärt.

Dass sich die Regierung aus Kostengründen nicht einmal dazu durchringen kann, in der gesamten Landesverwaltung Ökostrom zu beziehen, sondern größtenteils auf Atomstrom setzt, zeigt mehr als alles andere, wie ernst es der liechtensteinischen Regierung mit der Energiewende ist.

LGU-Positionspapier Energie

Die Umweltorganisation LGU war an die Entwicklung der Energiestrategie Liechtensteins nicht beteiligt. Als aufgrund einer Landtagsdebatte die ersten Eckpunkte bekannt wurden, erarbeiteten wir in der LGU ein Positionspapier und versuchten auf diesem Weg Einfluss auf die Energiestrategie zu nehmen.

LGU-Vizepräsident Dirk Hengevoss und Andrea Matt stellen das Positionspapier Energie an einer Pressekonferenz vor.

Rheinkraftwerke

Der Alpenrhein entlang Liechtenstein ist zwar in einem viel zu engen Damm-Korsett gefangen, aber er ist glücklicherweise noch frei von Staustufen. Das könnte sich ändern, weil die Energiestrategie auf den Bau von Rheinkraftwerken setzt und die liechtensteinischen Kraftwerke LKW mit ersten Planungen und Untersuchungen begonnen haben.

Ein klares Nein zu den Rheinkraftwerken ist heute schon notwendig, damit nicht weiter Geld in Untersuchungen investiert wird.