Bürgeriniative "mobil ohne Stadttunnel"

Mein Engagement gegen den Stadttunnel Feldkirch - früher Letzetunnel, heute auch Tunnelspinne genannt - begann um die Jahrtausendwende kurz nach der Rückkehr in meine Heimat Liechtenstein. Die Vorstellung, dass die Verbindung der beiden Rheintal-Autobahnen Österreichs und der Schweiz durch das Liechtensteiner Unterland führen könnte, erschreckte mich. Die Überzeugungsarbeit gegen das Projekt, das die Menschen entlang der Verbindungsroute stark belasten würde, führte mich in die Politik.

Aktuell vertrete ich ehrenamtlich die Bürgerinitiative "mobil ohne Stadttunnel" im laufenden UVP-Verfahren. In der Zeit von Mai 2014 bis Juni 2015 habe ich, unterstützt von vielen ebenfalls ehrenamtlich tätigen Personen, drei Stellungnahmen zum Projekt verfasst. Die Texte haben wir allen anderen Organisationen zugänglich gemacht. Wir freuen uns darüber, dass die von uns erarbeiteten Kritikpunkte in andere Stellungnahmen übernommen wurden.

Weil die Tunnelspinne nicht nur in Österreich, sondern auch in Liechtenstein Umweltauswirkungen hat, das österreichische Recht aber nur inländische Bürgerinitiativen zulässt, gründeten wir zwei Bürgerinitiativen.
Die liechtensteinische Bürgerinitiative "mobil ohne Stadttunnel" wird von mir (links) und Rainer Batliner (dritter von links) vertreten, die österreichische "statt Tunnel" von Friederike Egle (zweite von links) und Marlene Thalhammer (rechts).
Das mittlere Bild entstand anläßlich des Starts des Sammelns der Unterschriften in Liechtenstein.
Die österreichische Bürgerinitiative nahm an den Faschingszügen in Feldkirch und Frastanz teil (Bild rechts).